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Rosé-Weine legen weiter zu

Die Winzer in den 13 deutschen Anbaugebieten haben im vergangenen Jahr neun Prozent mehr Rosé-Weine auf den Markt gebracht als 2019. Bei geprüften Qualitätsweinen erreichten Rosé-Angebote insgesamt eine Million Hektoliter, wie das Deutsche Weininstitut am Mittwoch in Bodenheim bei Mainz mitteilte. Der Anteil von Rosé-Weinen stieg damit um einen Prozentpunkt auf 13 Prozent - vor zehn Jahren waren es erst 9,7 Prozent.


Die Vorliebe zum Rosé ging auf Kosten der Weißweine, die 63 Prozent der deutschen Qualitäts- und Prädikatsweinproduktion ausmachen. Auf Rotweine entfallen unverändert 24 Prozent. Insgesamt absolvierten im vergangenen Jahr 7,6 Millionen Hektoliter Wein die amtliche Qualitätsweinprüfung, ebenso viel wie im Jahr zuvor. Davon entfielen gut zwei Drittel (67,8 Prozent) auf die sechs Anbaugebiete in Rheinland-Pfalz.


Nach Geschmacksrichtungen wurden 48 Prozent der Qualitätsweine als trocken bewertet, 21 Prozent als halbtrocken und 30 Prozent als lieblich oder süß. Ein Prozent der Weine wurde ohne Geschmacksangabe abgefüllt. Von der gesamten Weinproduktion durchlaufen rund 88 Prozent die Qualitätsweinprüfung. Die anderen 12 Prozent werden meist als Landwein vermarktet oder gehen als Grundweine in die Herstellung von Sekt.

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